Telefon +41  (0)71 793 19 69

Subaru Profis seit 1979

Startseite Modelle Technik Neuigkeiten Dienstleistungen Über uns Impressum

Subaru Technologien - Boxermotoren, Diesel Boxer

Der Subaru Boxermotor

Angefangen hat die Boxermotor Ära mit dem VW Käfer, eine Zeit lang haben Ferrari und auch Alfa Romeo Boxermotoren gebaut. Derzeit produzieren nur noch Porsche, BMW für Motorräder und Subaru (seit 1966) Boxermotoren.

Bei dieser Bauweise mit horizontal gegenüberliegenden Zylindern gleichen sich die Massenkräfte gegenseitig aus. Dies bewirkt einen vibrationsarmen Motorlauf, ganz ohne Ausgleichswellen. Zudem hat der Motor eine geringe Bauhöhe, was den Schwerpunkt des Fahrzeugs tief hält.

Durch den guten Massenausgleich des Boxermotors können ohne Verlust der Laufruhe grossvolumigere Motoren mit vier Zylindern realisiert werden, zum Beispiel der 2.5 Liter Motor im Outback. Der Vorteil von weniger Zylindern bei gleichem Hubraum ist, dass im Vierzylindermotor weniger Reibung entsteht und eine geringere Masse, sowie weniger Bauteile bewegt werden müssen.

Dadurch arbeitet der Motor mit weniger Verlust, das bedeutet mehr Leistung und geringerer Verbrauch. Dies ist eine einfache Erklärung, die man natürlich beliebig komplizieren kann, worauf wir an dieser Stelle verzichten. Erwähnenswert ist noch, dass alle Subaru mit Normalbenzin (95 Oktan) zufrieden sind. Sensoren ermitteln die Kraftstoffqualität und stellen die Motorsteuerung entsprechend ein.

Mit dem Modelljahr 2013 kamen modifizierte Motoren zum Einsatz, mit verschiedenen technischen Änderungen. Alle Triebwerke verfügen jetzt unter anderem über eine wartungsfreie Steuerkette statt eines Zahnriemens (Verbindung von Kurbel- und Nockenwelle, zur Steuerung der Ventile). Der Zahnriemen muss (z.B. alle 120’000 km) gewechselt werden, was bei manchem Mitbewerbsmodell mit einem deutlich 4-stelligen Betrag (bis 3’000 CHF laut K-Tipp Werkstattkosten Erhebung) zu Buche schlägt.

Die neuen Motoren blieben in der Leistung identisch, verbrauchen dabei jedoch nennenswert weniger.



Die Darstellung rechts zeigt den Vergleich des Schwerpunktes vom Boxer- zum Reihenmotor (Boxermotor: linke Zeichnung). Das Ergebnis des tieferen Schwerpunktes ist eine deutlich spürbare Verringerung der Wankbewegung bei Kurvenfahrten, was nicht nur einen Komfortgewinn, sondern auch eine erhöhte Fahrstabilität bewirkt.





Das Bild zeigt die Fahrwerks-Antriebseinheit des Subaru Forester 2009. Für eine Grossansicht bitte auf das Bild klicken.

Gut zu erkennen: Die tiefe Lage des Motors, sowie der geradlinige und links/rechts vollkommen symmetrische Aufbau des Systems.































Der Subaru Boxer-Turbodieselmotor profitiert von der Überlegenheit des Boxerprinzips. Subaru Boxer Motoren weisen eine hohe strukturelle Steifigkeit auf, entwickeln wenig Geräusche und Vibrationen und benötigen deshalb keine Ausgleichswellen. Weniger Vibrationen führen zu weniger Verschleiss und unerreichter Laufruhe. Diese aussergewöhnliche innere Ruhe sorgt dafür, dass man sich auch bei Tempo 200 km/h noch in normaler Lautstärke unterhalten kann.

Hierfür wurden in verstärktem Masse geräuschabsorbierende und -dämmende Materialien im Fahrzeug verbaut. Vibrationen und Geräusche im gesamten Antriebsstrang wurden auf das gleiche Mass wie bei den Benzinmodellen reduziert.

Die Stabilität, Haltbarkeit und  Zuverlässigkeit der Subaru Boxermotoren sind legendär. Im Übrigen baut der aus Aluminium gefertigte Subaru Boxer Turbodiesel ebenso kompakt wie der im Hubraum gleiche Benzin-Boxermotor. Subaru hat mit dem Dieseltriebwerk einmal mehr ein Meisterwerk der Motorenbaukunst auf die Strasse gebracht.

Seine Laufkultur und die Verbindung mit dem Symmetrical AWD stellen für Subaru ein Alleinstellungsmerkmal im Markt dar. Die Nockenwellen werden durch Ketten angetrieben. Im Gegensatz zu Zahnriemen müssen diese nicht ersetzt werden, dies spart Wartungskosten. Das Common Rail Einspritzsystem und der Turbolader mit variabler Turbinengeometrie markieren den neuesten Stand der Technik. Der Motor reagiert spontaner auf Gasbefehle, als man das von manch anderem Dieselmotor gewöhnt ist.


Herausragende Umweltverträglichkeit

Der Motor liefert das dieseltypische kraftvolle Drehmoment und erfüllt die europäische Norm EURO 6. Gleichzeitig führt seine Bauweise zum besten Kraftstoffverbrauch in der Klasse der allradgetriebenen Pkw. Im Outback gibt das Werk einen Gesamt-Normverbrauch von 5.8 Litern auf 100 Km an. Das 2-Liter Triebwerk leistet 150 PS bei 3'600 und 350 Nm bei 1'800 U/min.























Zum Seitenanfang


Explosionszeichnung des 2.0D Turbodiesel Boxermotors

Oben rechts: Common Rail Einspritzsystem.  Mitte rechts: Kurbelwelle mit Pleueln und Kolben.  Unten rechts: Unten angebauter Turbolader.


Technische Detailbeschreibung des Triebwerks - Subaru Boxer Diesel 2.0D (PDF)



SI-Drive

Seit dem Modelljahr 2007 bietet Subaru für manche Modelle eine intelligente und vom Fahrer änderbare Motorsteuerung an. Das „SI-DRIVE“ genannte System bietet drei Modi.

Im "Intelligent Modus" reagiert der Motor langsamer und spart Kraftstoff. Diese für Staufahrten und das dahin gleiten im dichten Verkehr gedachte Einstellung bewirkt bis zu 10% Verbrauchsreduktion.

Im „Sport Modus“ wird das Ansprechverhalten auf Gasbefehle beschleunigt, der Motor hat eine lineare Kraftentfaltung. Diese Einstellung ist nicht nur für das sportliche Fahren gedacht, sondern auch für Bergfahrten, wo mehr Leistung gebraucht wird.

Mit dem „Sport Sharp Modus“ wird die Ventilsteuerung so eingestellt, dass die Maschine maximal spontan reagiert und die volle Leistung für die Beschleunigung verfügbar ist.




Das Integralträgersystem

Das Fahrwerk des Outback wurde auf der Basis „Subaru Dynamic Chassis Control Concept” entwickelt, um Subarus „neuen komfortablen und zuverlässigen Fahrstil” zu realisieren.

Zur Verminderung von Vibrationen und Geräuschen sowie der Verbesserung des Fahrkomforts wurde die gesamte Motorauf-hängung erstmals komplett erneuert.

Zur umfassenden Verbesserung von Komfort, Fahrleistung und Crashsicherheit wird der Motor karosserieseitig an einem Integralträger auf der Seite des Getriebegehäuses angebracht.

Bei einer Frontalkollision verbiegt sich der Integralträger und der daran befestigte Motor schiebt sich so zurück, dass er die Fahrgastzelle dabei nicht tangiert. Im Ergebnis erhöht sich die Absorptionsfähigkeit des Hauptträgers, was der Steigerung der Sicherheit dient.



Zum Seitenanfang


Video: Funktionsweise des Boxermotors

Der erste und einzige Diesel Boxermotor der Welt